Erste Mannschaft auf großer Fahrt, aber ohne Punkte
Wie erwartet traten die Konstanzer mit einer sehr starken Besetzung an und boten
am ersten Brett ihren Internationalen Meister Theo Hommeles auf. Aber auch wir
brauchten uns nicht zu verstecken und traten fast in Bestbesetzung an. Der
Mannschaftskampf begann zunächst nicht schlecht, kippte dann aber bald deutlich
zugunsten von Konstanz.
Als Erstes erwischte es Dr. Tim Weidenbach an Brett 3, der in einer relativ
ausgeglichenen Stellung einen taktischen Einschlag seines Gegners übersah und
anschließend unmittelbar aufgeben musste. Jan Fauth kämpfte an Brett 4 fast von
Beginn an mit einer schlechteren Stellung und büßte dann auch noch seine Dame
gegen einen Turm ein, was zur baldigen Aufgabe führte. Auch Dr. Peter Roth an
Brett 6 musste sich seinem Gegner nach deutlichen materiellen Einbußen
geschlagen geben.
Dagegen stand Robin Stürmer am Spitzenbrett gegen IM Theo Hommeles lange Zeit
kurz vor einer Sensation, hatte er seinen Gegner doch positionell überspielt und zu
einem Figurenopfer gezwungen, das Robin eine Gewinnstellung gab. Leider übersah
er im weiteren Verlauf einen Turmverlust, so dass er letztlich in einem Endspiel mit
einer Qualität weniger landete, das er gegen seinen hochkarätigen Gegner nicht
halten konnte.
Philipp Pulvermüller an Brett 7 schien lange Zeit leichten Vorteil zu haben, die Partie
endete aber schließlich remis, womit der Mannschaftssieg von Konstanz feststand.
Malte Thoms konnte dann an Brett 2 immerhin den „Ehrentreffer“ landen, und ein
vorteilhaftes Endspiel mit Springer gegen Läufer in einen vollen Punkt ummünzen.
An Brett 5 erreichte Dr. Florian Rink ein spannendes Springerendspiel, nachdem er
lange Zeit deutlich schlechter gestanden hatte. Als er einen gefährlichen
Randfreibauern etablieren konnte, sah es kurzzeitig so aus, als würde er die Partie
sogar noch gewinnen können, sein Gegner fand aber eine ausreichende
Verteidigung, so dass die Partie remis endete, als nur noch die Könige und ein
einziger Springer auf dem Brett verblieben waren. Samad Karimi an Brett 8 konnte
sein Endspiel mit einer Qualität weniger dagegen nicht halten und musste die Waffe
strecken.
Damit gewann Konstanz am Ende verdient, wenn auch vielleicht etwas hoch mit 6-2.
In den nächsten Runden erwarten uns dann glücklicherweise wieder leichtere und
vor allem weniger weit entfernte Gegner.
Zuletzt geändert am: 23.01.2026 um 17:29
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