Auswärtssieg in Pfullendorf: Erste Mannschaft beendet Negativ-Serie
Der Kampf begann sehr ausgeglichen mit vermutlich leichten Vorteilen für die Pfullendorfer. An Brett 7 konnte dann aber Philipp Pulvermüller als erster einen vollen Punkt einfahren und Merzhausen in Führung bringen. Kurz darauf nahm Malte Thoms an Brett 2 das Remisangebot seines Gegners an. Unser Nachwuchsspieler Jan Kroyer musste heute an Brett 5 antreten und stand nach der Eröffnung allenfalls ausgeglichen, plötzlich drehte sich die Partie jedoch und er konnte die Merzhauser Führung ausbauen. Am Spitzenbrett spielte Robin Stürmer eine sehr komplizierte Partie, in der er seinen Gegner letztlich überspielen und den vollen Punkt einfahren konnte. Damit stand es 3½-½ und der Kampf hatte sich sehr zu unseren Gunsten entwickelt.
Jan Fauth hatte am Brett 3 ein optisch besseres Läuferendspiel erreicht und kämpfte wie gewohnt verbissen um den vollen Punkt, sein Gegner verteidigte sich jedoch gut und konnte die Partie letztlich halten. An Brett 4 hatte Dr. Florian Rink aus der Eröffnung heraus eine druckvolle Stellung aufgebaut und es gelang ihm, bei knapper werdender Bedenkzeit seinen Gegner zu einer weiteren Schwächung seiner Stellung zu veranlassen. Schließlich zerstörte ein Turmeinschlag die weiße Königsstellung, was kurz darauf zur Aufgabe führte. 5-1 für Merzhausen!
Anschließend konnten sowohl Dr. Peter Roth an Brett 6 als auch Samad Karimi an Brett 8 ihre Stellungen ebenfalls noch gewinnen: Dr. Peter Roth hatte im Endspiel durch den Vorstoß seines h-Bauern den Läufer seines Gegners gewonnen, sah sich aber mit einem Springer drei gefährlichen verbundenen Freibauern am anderen Flügel gegenüber. Ihm gelang es jedoch, die Freibauern mit dem König zu stoppen und eigene Bauern zu behalten, so dass ihm die Mehrfigur schlussendlich den Partiegewinn sicherte. Samad Karimi hatte in der Eröffnung zwei Bauern verloren und stand schlecht, ihm gelang es jedoch, Gegenspiel aufzubauen. Später gewann er die Bauern zurück und zusätzlich zwei Bauern seines Gegners, letztlich überschritt sein Gegner in hoffnungsloser Stellung die Zeit.
So machten wir uns mit einem nicht für möglich gehaltenen Kantersieg im Gepäck und bester Laune auf die weite Rückreise. Da Villingen-Schwenningen ebenfalls hoch gewann, konnten wir den zweiten Tabellenplatz knapp behaupten. Am letzten Spieltag wird es aber sehr eng werden, wenn wir Vizemeister werden wollen.
Zuletzt geändert am: 19.04.2026 um 19:03
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